Aulonocara sp. "lwanda"
Allgemein
Synonym, Handelname
Aulonocara red top, Aulonocara yellow top
Verbreitung
Aulonocara sp. "lwand" kommt am Hai Reef in Tansania und 10 km südlicher bei Chiwindi in Mosambik vor.
Größe
Die Aulonocara sp. "lwanda" Männchen werden 12cm und Weibchen 9cm groß.
Ernährung
Die Nahrung vom Aulonocara besteht aus kleinen Wirbellosen die er aus dem Sand filtert. Aulonocara-Arten zeichnen sich durch die vergrößerten Öffnungen des Seitenlinien-Systems, insbesondere im unteren Kopf- und Wangenbereich, aus. Zur Funktion dieser vergrößerten "Kopfporen" wird vermutet, dass Aulonocara-Arten in der Lage sind, durch diese "Sinnesorgane" im Sand verborgene Kleintiere wahrzunehmen, sobald sich diese bewegen und leichte Druckwellen auslösen
Ablaichverhalten
Dieser Fels-Aulonocara baut seine Nester vor Steinen unter Höhlen, Weibchen und nicht adulte Männchen schwimmen alleine oder in kleinen Gruppen in der Übergangszone. Maulbrüter im weiblichen Geschlecht.
Biotop
Dieser Aulonocara lebt im seichten Wasser der Übergangszone in Tiefen von 2-7 m.
Im Aquarium
Beckengröße
200 Liter für Nachzuchten und ab 300 Liter für Wildfänge
Verhältnis
2 Männchen und 3 Weibchen je nach Beckengröße und Besatz. Bei höherer Besatzdichte kann man diesen Aulonocara durchaus auch im Verhältnis 1 zu 1 halten.
Futter
Aulonocara ist leicht an alles Ersatzfutter zu gewöhnen. Sowohl Flockenfutter, Granulate, Sticks, als auch gefrier getrocknetes Futter für Zierfische kann verabreicht werden. Die Größe des Futters sollte aber auf die Größe der einzelnen Fische abgestimmt sein. Bei Granulaten und Sticks ist es zu empfehlen, es vorher einzuweichen.
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Vergesellschaftung
Dieser Anfang der 1990er Jahre eingeführte Cichlide ist ein sehr beliebter und robuster Aulonocara. Adulte Männchen können mitunter sehr aggressiv ihren Artgenossen gegenüber auftreten. Aulonocara sollten tunlichst nur eine Art gehalten werden, da die Verpaarung untereinander ein hohes Risiko darstellt. Ansonsten ist Aulonocara gut zu Halten mit: Placidochromis-, Otopharynx-, Scianochromis-, Mylochromis- oder Protomelas-Arten