Otopharynx lithobates
OLIVER, 1989Allgemein
Verbreitung
Laut Spreinat häufig im Bereich von Cape Maclear (Zimbabwe Rock, Thumbi West Island) und Monkey Bay anzutreffen. Dagegen beschreibt Eccle&Trewavas die Art im gesamten südlichen Teil des Malawisees.
Größe
Die Otopharynx lithobates Männchen werden 15cm und Weibchen 12cm groß.
Ernährung
Otopharynx lithobates ernährt sich hauptsächlich von Zooplankton. Wahrscheinlich stellen auch Kleintiere und kleine Fische einen wichtigen Bestandteil seiner Nahrung da. Im Aquarium ein gieriger Allesfresser.
Ablaichverhalten
Ausgefärbte Männchen sind standorttreu und verteidigen ihre Reviere gegen Mitstreiter. Maulbrüter im weiblichen Geschlecht.
Bemerkung
Auffallend ist die unterschiedliche Farbgebung der Männchen bezüglich der Stirnblässe. Diese unterscheidet sich in orange bis hin zu weiß. Auch die Blauanteile des Körpers variieren erheblich. Dies lässt sich auf die geographischen Varianten zurückführen. Wichtig wäre vielleicht zu erwähnen, dass seit Mitte der 1980er Jahre die Fangorte von O. lithobates in den Unterwasser-Nationalpark fallen, in dem kein Fischfang mehr erlaubt ist. Laut Spreinat fallen alle Nachzuchten der heutigen Aquariumstämme auf die vor 1985 importierten Tiere zurück.
Biotop
Weibchen und halbwüchsige Männchen vom Otopharynx lithobates halten sich oft offen herumschwimmend über felsigem Grund. Die adulten Männchen dagegen beziehen ihre Reviere bevorzugt in Felsspalten oder Höhlen zwischen Steinspalten.
Im Aquarium
Beckengröße
ab 450 Liter, einzurichten mit viel Sand und sporadisch aufgestellten einzelnen Steinen.
Verhältnis
1 Männchen und mehrere Weibchen je nach Beckengröße und Besatz. Bei höherer Besatzdichte oder größeren Aquarien kann man diesen Cichliden durchaus auch in der Verhältnisstruktur 1 zu 1 halten.
Futter
Im Aquarium sind Otopharynx gut an Ersatzfutter zu gewöhnen. Ein Mix aus Tropical Malawi und Tropical Cichlid Color ist zu empfehlen.
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Vergesellschaftung
Dieser Cichlide kann gut mit Copadichromis-, Aulonocara- Placidochromis- und Protomelas-Arten vergesellschaftet werden.