Winterfest im Barschkeller 2014

Am Samstag den 29.11.14 ist es wieder soweit und das diesjährige Winterfest findet in der Zeit von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr zum 9. mal im Barschkeller in Bielefeld statt!

Plakat zum herunterladen als .pdf  Winterfestplakat 2014

Achtung: wie jedes Jahr haben wir dann am Freitag vor dem Fest, das ist der 28.11.14 geschlossen!

Eine Liste des aktuellen Bestands zum Winterfest werden wir ab dem 23.11.14 hier veröffentlichen.

Neben Ralf Keter (www.malawicichliden-berlin.de), der wieder unser Gast ist und direkt von seinen neusten Erlebnissen der Malawisee-Reise 2014 mit neusten Fotos berichtet, wird dieses Jahr auch Thomas Lepel, der vielen aus dem Cichlidenstadl bekannt ist, einen Vortag halten!! Thema des Vortrags: Seine Berichte und Erfahrungen als einer der Pioniere der tansanischen Küste Mitte der 90er

Lasst Euch bei allem anderen überraschen…!

Vielleicht sehen wir uns ja, wir würden uns freuen.

Winterfest im Barschkeller 2014
Winterfest im Barschkeller 2014

 

Der Barschkeller importiert jetzt eigenständig vom Malawisee

Wir hatten ja in der Vergangenheit des Öfteren über den Aquatreff in Meerbusch Cichliden aus Afrika mit importiert. Ein Dank an dieser Stelle an Thomas Engel! Als wir Ende letzten Jahres Kontakt zu einem Exporteur von Malawisee Cichliden in Afrika bekamen, dachten wir uns, dass die Zeit reif ist, diesen weiteren Schritt in der Barschkeller Historie zu gehen und selber als eigenständiger Importeur in Erscheinung zu treten. Allerdings ist von dem Gedanken bis zur ersten Durchführung einiges an Zeit ins Land gezogen und es stellte sich als nicht so einfach heraus, wie ursprünglich gedacht. Der Bürokratie und dem Verwaltungsdschungel in Deutschland sei Dank. Als die Hürden der ganzen Abwicklung überwunden waren, starteten wir nach etlichen Mails und Telefonaten dann im Mai den ersten „Test-Import“.

Alles was an lebenden Tieren am Frankfurter Flughafen landet, wird in der Animal Lounge abgefertigt.

Abholung in Frankfurt war der 06.05.2014

War das aufregend! Das erste Mal in eigener Verantwortung… Anmeldung der Personen und des Autos am Flughafengelände Frankfurt, warten auf die Abfertigung durch den Zoll und das Veterinäramt. Hat aber alles super funktioniert. Wieder zuhause startete dann die normale Eingewöhnung der Tiere wie sonst auch immer. Kleine Verständnisschwierigkeiten mit Afrika und die nicht so perfekte Packliste waren schnell vergessen und es sollte beim zweiten Import besser werden.

Im Juni 2014 starteten wir dann auch gleich den zweiten Import und die kleinen Schwierigkeiten beim ersten Import blieben weitesgehend aus. Die Kommunikation nach Afrika passte und wird immer besser! Die Tiere holten wir an einem Mittwoch in Frankfurt ab, o.k. das machen wir an diesem Wochentag nicht mehr, Wartezeit in Frankfurt bis zur Abfertigung 3,5 Stunden… Was sich später rausstellte, der Mittwoch ist Hauptkampftag in der Animal Lounge, gefühlt holte ganz Deutschland an diesem Tag Tiere aus der ganzen Welt dort ab. Aber man lernt ja nicht aus, dieser Tag ist also nicht der optimale Tag für einen Import.

Placidochromis phenochilus mdoka

Juli und August sind aufgrund der kalten Nacht-Temperaturen und des schlechten Wetters in Afrika nicht optimal für eine Einfuhr von Malawisee Cichliden nach Deutschland. Deshalb haben wir den nächsten Import für den September geplant. Nach jeweilieger 14-tägiger Quarantäne-Zeit werden die Fische dann auf unserer Stockliste erscheinen. Es können gerne vorab per Mail Anfragen nach speziellen Arten gestellt werden, mal schauen was sich machen läst. Nur werden wir keine Importlisten veröffentlichen oder weiterschicken. Auch werden wir unsere Anlage icht komplett mit Wildfängen bestücken. Unser Ziel ist es, kontinuierlich und qualitativ einwandfreie Cichliden aus dem Malawisee nach Deutschland zu importieren und diese Tiere in gute Hände abzugeben. und vielleicht ist da ja auch ab und zu was seltenes oder neues dabei…

Petrotilapia sp."yellow chin"
Aulonocara sp."chitande type north" bakiriwreck

Winterfest im Barschkeller 2013

Am Samstag den 30.11.13 ist es wieder soweit und das diesjährige Winterfest findet in der Zeit von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr zum 8. mal im Barschkeller in Bielefeld statt!

Plakat zum herunterladen als .pdf  Winterfestplakat 2013

Achtung: wie jedes Jahr haben wir dann am Freitag vor dem Fest, das ist der 29.11.13 geschlossen!

Eine Liste des aktuellen Bestands zum Winterfest werden wir ab dem 24.11.13 hier veröffentlichen.

Neben Ralf Keter (www.malawicichliden-berlin.de), der wieder unser Gast sein wird und von seinen Erlebnissen etlicher Reisen zum Malawisee berichtet, wird dieses Jahr auch Dr. Andreas Spreinat einen Vortag halten!

Lasst Euch bei allem anderen überraschen…!

Vielleicht sehen wir uns ja, wir würden uns freuen.

Euer Barschkeller-Team

Winterfest im Barschkeller 2013
Winterfest im Barschkeller 2013

Reise an den Malawisee 2013

Seit 2006 findet jährlich eine Tauchsafari zum Malawisee statt. Dieses Jahr wird wieder eine
kleine Tauchsafari organisiert.
Die Safari wird vom Veranstalter “Red Zebra Tours, Malawi“ durchgeführt. Red Zebra Tours
(Esther Grant & David Nkhwazi) verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Durchführung
von Tauchsafaris. Sie betreiben die dem Malawicichlidenfreund bekannte
Zierfischfangstation von Stuart M. Grant am Malawisee erfolgreich weiter.
Am Malawisee taucht oder schnorchelt man in einem der schönsten Süßwasseraquarien der
Welt und wird von den erfahrenen Mitarbeitern der Zierfischfangstation “ Stuart M. Grant
Lake Malawi Cichlid Centre“ begleitet. Sie besuchen und tauchen an Plätzen im Malawisee,
die den meisten Touristen verborgen bleiben.

Reiseprogramm_Malawi_Tauchsafari_2013

Ralf Keter (Berlin), hat sich wiederum bereit erklärt, einen großen Teil der Reise
abzustimmen und als Ansprechpartner in Deutschland zu fungieren. Er möchte betonen, dass
er nicht als Veranstalter oder Reiseleiter auftritt und deshalb irgendwelche Ansprüche gegen
Ihn abzuleiten sind.
Kontakt für Reiseinteressenten: [email protected]

Umbau auf automatischen Wasserwechsel im Zuchtraum

Nach dem wir im letzten Jahr unsere Anlage erweiterten, war uns natürlich klar, dass mehr Zeit für das typische „Saubermachen“ und Wasserwechseln der Anlage benötigt wird.
Unser Seitenkanlgebläse war noch ausreichend für die Erweiterung, da kamen keine Mehrkosten durch die weiteren Becken auf uns zu. Aber das Wasser wechseln in den zusätzlichen Aquarien schlug natürlich in der Jahresabrechnung und im Zeitfaktor stark ins Gewicht. Auf Grund der Tatsache, das wir bis dato einen Warmwasserwechsel durchführten, merkten wir das ganz besonders bei dem Stromverbrauch. Nach einer Strompreis Erhöhung Anfang 2013 und einer anstehenden Wassergebühren Erhöhung überlegten wir nun unsere Anlage noch effizienter zu gestalten. Durch den 2010 installierten Wärmeaustauscher konnten wir im Bereich Wärme so ohne weiteres nichts mehr modifizieren.
Der automatische Wasserwechsel war das, was wir anstrebten. In Intervallen kaltes Wasser in jedes Becken in einem kontrollierbaren Rhythmus zufügen, und „Altwasser“ über einen Überlauf wieder ableiten, ohne das Fische beeinträchtigt oder abgesaugt werden. Der Zulauf sollte schnell geplant sein.

Umbau Barschkeller 2013 auf automatischen Wasserwechsel
Gardena Micro Drip System

Ein Wasserhahn wurde zusätzlich installiert und die eigentliche Steuerung sollte in zwei verschiedenen Kreisläufen über ein Gardena Micro Drip System gesteuert und befüllt werden. Dieses System ist sehr flexible und obendrein auch noch kostengünstig. Der eigentliche Zulauf in das jeweilige Becken sollte über einen 4/6 mm Schlauch erfolgen. Das größte „Problem“ war der Ablauf. Ich kann jedem nur raten, falls eine Anlage geplant wird und über einen automatischen Wasserwechsel nachgedacht wird, die Becken vorher alle zu bohren… Das hatten wir natürlich nicht, da es früher kaum realisierbar und finanzierbar war.

Umbau Barschkeller 2013 auf automatischen Wasserwechsel
Umbau Barschkeller 2013 auf automatischen Wasserwechsel

O.k. Aquarien leer machen, raus bringen, bohren und wieder rein.
Wenn natürlich als Vollblut Aquarianer Tetris im Aquarienraum für fortgeschrittene gespielt wurde ist es nicht so einfach mal kurz die Becken rein und raus zu wuppen, deshalb am besten vorher Gedanken machenJ. Sei es drum nützte ja nichts, Becken mussten zum Bohren raus.

Bau des Abwassersystems
Umbau Barschkeller 2013 auf automatischen Wasserwechsel

Nachdem die Becken im Filterschacht hinter dem HMF System gebohrt waren, wurden die Tankverschraubungen Durchmesser 25mm installiert und das Standrohr (regelt den Wasserstand im Becken) eingebaut. Allerdings haben wir die innen liegenden Standrohre nur rein gesteckt und nicht verklebt, falls das Becken auf eine bequeme Art mal komplett leer gemacht werden soll. Der Kellerboden wurde aufgestemmt und der Anschluss für das Abwassersystem und ein zusätzlicher Bodenablauf wurden installiert. Von unten wurden alle Becken mit HT-Rohren verbunden und an das Abwassersystem angeschlossen.

frisch Wasser Zulauf
Umbau Barschkeller 2013 auf automatischen Wasserwechsel

Der Wasserzulauf wurde endgültig fertig gestellt und die ersten Testläufe konnten durchgeführt werden. Nach einer Woche testen läuft der automatische Zulauf jetzt zweimal am Tag in Intervallen, so dass die Temperatur in den Becken sich vor der nächsten Befüllung immer wieder auf ca. 24,5 Grad Celsius einpendelt. Die Wasserwerte sind super stabil und den Fischen bekommt es Augenscheinlich auch gut. Das nächste große Projekt wird der Umbau im Hauptkeller werden, ich freue mich … :-)

Das Eingewöhnen von Cichliden

Das Eingewöhnen von Cichliden:

Bekommt man Fische geschickt oder holt man Tiere selber, die über einen längeren Zeitraum in Tüten verpackt sind, sollte man diesen Tieren die Chance geben sich einzugewöhnen.

Cichlidenimport
Cichliden Import Barschkeller

Viele Händler verwenden als Zusatz im Wasser der zu verschickenden oder verpackten Tiere Wasseraufbereiter  als Zusatz, der das Wasser  färbt. Je nach Anbieter in der verschiedenen Farben.  Der Wasseraufbereiter dient dazu, die Fische ruhiger zu stellen und das Wasser stabiler zu halten.  Auf dieser Basis ist die Verwendung erlaubt. Allerdings ist reines „Beruhigungsmittel“ in Deutschland beim Fischversand verboten! Wir vom Barschkeller verwenden Fish Protector von Kordon.

Bei der direkten Eingewöhnung der Tiere ist die Temperatur ein sehr wichtiger Baustein! Gewöhnt man z.B. Aulonocara die im Beutel zu „kalt“ geworden sind, nicht langsam ran, ist meist Ichthyophthiriose (Weißpünktchenkrankheit) das Resultat. Das ist auch der Grund, weshalb wir nicht versenden, wenn die Nachttemperatur unter Null Grad Celsius fällt.

Cichlidenimport
Barschkeller Import von Cichliden

Was aber bei Tieren die lange unterwegs waren und im ungünstigsten Fall auch noch mit vielen Fischen in einer Tüte verpackt sind, noch wichtiger ist, ist das langsame „ran holen“. Das ist meist bei Wildfängen das Problem, jeder möchte die Fische so günstig wie möglich bekommen und eines der größten Kostenfaktoren ist der Versand, d.h. viel Fisch auf wenig Volumen setzten um Geld zu sparen… Die Fische haben durch den langen Transport das Wasser in der Tüte sehr stark belastet und nehmen die „Giftstoffe“ in Ihrem Blutkreislauf auf. Würde man solche Tiere direkt ins Becken packen, geht es rechts, links, oben, unten und tot (Nitirtvergiftung). Deshalb die Fische direkt mit der „Suppe“ aus dem Beutel in einen Behälter gießen, der im günstigsten Fall auch noch zusätzlich belüftet werden kann. Tüte auf, Fische mit Wasser aus dem Beutel in den Behälter und erst einmal warten (sollte der Behälter zu groß sein, ruhig nur die Tüte aufmachen und abwarten). Dann am besten in Intervallen über einen 4/6mm Schlauch immer wieder über einen längeren Zeitraum (je nachdem wie die Fische stehen) Aquarien Wasser dazugeben und den Tieren genügend Zeit zwischendurch geben, sich zu stabilisieren. So ein Vorgang kann sich beim Eingewöhnen von Wildfängen mal eben über 5 Stunden hinziehen.

Cichlidenimport
Das Eingewöhnen von Wildfängen

Was aber auch bei „neuen“ Fischen wichtig ist, ist die Fütterung! Wir halten es so, dass die Fische die wir versenden zwei Tage vorher nicht füttern (damit sie beim Versand nicht durch den Kot das Wasser im Beutel noch zusätzlich belasten) ich gebe meistens die Empfehlung dann noch zwei Tage mit der Fütterung zu warten, damit die Tiere erst einmal in Ihrer Umgebung zu Ruhe kommen. Man möchte ja auch nicht den Filterbakterienstamm des eigenen Aquariums überfordern wenn mehrere Tiere gleichzeitig neu eingesetzt werden.

„Frische“ Wildfänge sollten noch extremer und langsamer an das Futter herangeführt werden. Es ist darauf zu achten, dass nicht zu nährstoffreiches Futter in der Anfangszeit gefüttert wird, welches die Tiere noch gar nicht verarbeiten können.

Cichlidenimport
Das Eingewöhnen von Wildfängen

Und dann steht einer langen Freude an seinen neuen Tieren normalerweise nichts im Wege.